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SEV - Stiftung Europaverständigung e.V.

Seit 1990

für eine fortschrittliche und bürgerfreundliche Verständigungs- und Sozialinfrastruktur im „Europäischen Haus“

 


 


 

 

 

Die Marktallmende.

Das gemeinsame Eigentum der Allgemeinheit.

 

 

Autor: Gerhard Hein, Hamburg

Mitglied im Europaklub e.V. und in der Initiative Bürger für Europa

 

 

Die Marktallmende ist ein virtueller (= gedachter,

fiktiver) Raum, in dem der Wert des Geldes unter marktwirtschaftlichen Bedingungen und Regeln

entsteht. Der Raum ist zwar nicht physisch, aber

doch in seiner Funktionalität oder Wirkung

tatsächlich vorhanden.

 

Bildlich gesprochen ist die Marktallmende ein

Treibhaus oder die Kinderstube für das Wachstum

des Geldes.

 

In dieser Funktion ist der Raum das Gemeingut (grundsätzlich) aller Menschen und kann von ihnen jederzeit für das Wachstum ihres Geldes und damit

Individuell zur Wertschöpfung genutzt werden. Die Nutzung funktioniert aber nur dann, wenn dabei die

herkömmlichen und ggfs. sonstigen Regeln des

Marktes beachtet werden.

 

Bewirkt wird das finanzielle Wachstum auf der Marktallmende durch die Bewertung der

Wirtschaftsgüter auf der Grundlage von geistigen Vorstellungen und Prozessen wie Planung,

Kalkulation und Spekulation.

 

Bildlich gesprochen steht gedachtes Geld auf der Marktallmende zur Nutzung bereit.

 

Nutzung bedeutet, dass das gedachte Geld durch marktwirtschaftliche Wertschöpfung Im Zuge des Ausgleichs zwischen Angebot und Nachfrage in

reales Geld umgesetzt wird.

 

 

 

 

Schrifttum:

Anders, Klaus E. (2007): Über die Vielseitigkeit von Systemtheorien

In grkg 48 (2), 2007, S. 51 – 57

Hein, Gerhard (2008): Ein dualistisches Wirtschaftssystem für die EU?

In grkg 49 (3), 2008, S. 156 -157

Hein, Gerhard: Div. Veröffentlichungen im Internet unter

www.stiftung-europaverstaendigung.de

 

(Stand: 04.11.2008)

 

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