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www.stiftung-europaverstaendigung.de |
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Die
Marktallmende. Das gemeinsame Eigentum der
Allgemeinheit. Autor: Gerhard Hein, Hamburg Mitglied im Europaklub e.V. und in
der Initiative Bürger für Europa Die Marktallmende ist ein virtueller (= gedachter, fiktiver) Raum, in dem der Wert des Geldes unter marktwirtschaftlichen Bedingungen und
Regeln entsteht. Der Raum ist zwar nicht physisch, aber doch in seiner Funktionalität oder Wirkung tatsächlich vorhanden. Bildlich gesprochen ist die Marktallmende ein Treibhaus oder die Kinderstube für das Wachstum des Geldes. In dieser Funktion ist der Raum das Gemeingut (grundsätzlich) aller Menschen und kann von ihnen
jederzeit für das Wachstum ihres Geldes und damit Individuell zur Wertschöpfung genutzt werden. Die Nutzung
funktioniert aber nur dann, wenn dabei die herkömmlichen und ggfs.
sonstigen Regeln des Marktes beachtet werden. Bewirkt wird das finanzielle Wachstum auf der
Marktallmende durch die Bewertung der Wirtschaftsgüter auf der Grundlage von geistigen
Vorstellungen und Prozessen wie Planung, Kalkulation und Spekulation. Bildlich gesprochen steht gedachtes Geld auf der
Marktallmende zur Nutzung bereit. Nutzung bedeutet, dass das gedachte Geld durch
marktwirtschaftliche Wertschöpfung Im Zuge des Ausgleichs zwischen Angebot
und Nachfrage in reales Geld umgesetzt wird. Schrifttum: Anders, Klaus E. (2007): Über die
Vielseitigkeit von Systemtheorien In
grkg 48 (2), 2007, S. 51 – 57 Hein, Gerhard (2008): Ein
dualistisches Wirtschaftssystem für die EU? In
grkg 49 (3), 2008, S. 156 -157 Hein, Gerhard: Div.
Veröffentlichungen im Internet unter www.stiftung-europaverstaendigung.de (Stand: 04.11.2008) |
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