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SEV - Stiftung Europaverständigung e.V.

Seit 1990

für eine fortschrittliche und bürgerfreundliche Verständigungs- und Sozialinfrastruktur im „Europäischen Haus“

 


 


 

 

 

Unsere Position zur

Europawahl 2009

 

 

 

Als überparteiliche Organisation der Zivilgesellschaft fordern wir die politischen Parteien und Wählervereinigungen  auf, folgende Zielsetzungen in ihr Wahlprogramm aufzunehmen:

 

1.          Bürgerfreundlichere, demokratische  Bedingungen für die innereuropäische Verständigung.

 

2.          Gleichrangig abgesicherte soziale Verhältnisse in allen Mitgliedsländern der EU.

 

   Das sind grundlegende Voraussetzungen für den dauerhaften (!) wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt der EU.

 

   Sie fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bürger/-innen in der EU und wirken identitätsstiftend.

 

Europäische Gemeinsamkeiten sind uns wichtig!

 

 

Deshalb möchten wir, dass

sich im Sinne von Völkerverständigung, Gleichberechtigung und Chancengleichheit europaweit die EU-Bürger/-innen mit anderen EU-Bürger/-innen in einer allen gemeinsamen Brückensprache verständigen können.

 

Diese Sprache muß neutral sein, leicht erlernbar und darf kein Land bevorzugen oder benachteiligen. Denn Sprache ist Macht!

 

Wir fordern deshalb, dass die neutrale Internationale Sprache, kurz auch ESPERANTO genannt, als erste Fremdsprache (Pflichtsprache) an europäischen Universitäten, Schulen und möglichst schon in Kindergärten unterrichtet wird. Daneben sollen weitere Fremdsprachen gelernt werden können.

 

Das europäische Sprachenproblem und diesbezügliche Lösungsvorschläge wurden dem Europäischen Parlament wiederholt angetragen. Bis heute wurden jedoch keine Maßnahmen getroffen oder gefördert, welche die europaweite Kommunikation für alle Bevölkerungskreise im Sinne unserer Forderung erleichtert. – Das muß sich ändern!

 

 

Wir möchten auch, dass

europaweit alle EU-Bürger/-innen ein menschenwürdiges Dasein in Frieden und sozialer Sicherheit führen können. Es darf innerhalb der EU keine Zustände geben, welche die Menschen zwingen, ihr Heimatland zu verlassen.

 

Wir fordern deshalb, dass die zur Verwirklichung anstehenden sozialen und gemeinnützigen Maßnahmen und Projekte jederzeit bedarfsgerecht  finanziert werden können, und zwar unabhängig von der jeweiligen wirtschaftlichen und konjunkturellen Lage. Hierzu die notwendige gesetzliche Grundlage zu schaffen ist ein dringendes Anliegen.

 

Dazu schlagen wir – neben dem bestehenden marktwirtschaftlichen Wertschöpfungsverfahren – zusätzlich ein Verfahren zur SOZIALEN WERTSCHÖPFUNG im Rahmen eines Dualistischen Wirtschaftssystems vor.

 

Damit wären zum Beispiel auch die so wichtigen gemeinnützigen Maßnahmen und Projekte zur Völkerverständigung finanzierbar.

 

 

Hamburg, den 29.07.2008

 

 

Der Vorstand

 

                                   gez.                                              gez.  

               Gerhard Hein               Delia Pick

 

 

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(Stand: 07.08.2008)

 

 

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