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www.stiftung-europaverstaendigung.de |
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Als überparteiliche
Organisation der Zivilgesellschaft fordern wir die politischen Parteien und
Wählervereinigungen auf, folgende
Zielsetzungen in ihr Wahlprogramm aufzunehmen: 1.
Bürgerfreundlichere,
demokratische Bedingungen für die
innereuropäische Verständigung. 2.
Gleichrangig
abgesicherte soziale Verhältnisse in allen Mitgliedsländern der EU. Das sind grundlegende Voraussetzungen für
den dauerhaften (!) wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalt
der EU. Sie fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl
der Bürger/-innen in der EU und wirken identitätsstiftend. Europäische Gemeinsamkeiten sind
uns wichtig! Deshalb möchten wir, dass sich im Sinne von
Völkerverständigung, Gleichberechtigung und Chancengleichheit europaweit die
EU-Bürger/-innen mit anderen EU-Bürger/-innen in einer allen gemeinsamen
Brückensprache verständigen können. Diese Sprache muß
neutral sein, leicht erlernbar und darf kein Land bevorzugen oder
benachteiligen. Denn Sprache ist Macht! Wir fordern
deshalb, dass die neutrale Internationale
Sprache, kurz auch ESPERANTO genannt,
als erste Fremdsprache (Pflichtsprache)
an europäischen Universitäten, Schulen und möglichst schon in Kindergärten
unterrichtet wird. Daneben sollen weitere Fremdsprachen gelernt werden können. Das europäische
Sprachenproblem und diesbezügliche Lösungsvorschläge wurden dem Europäischen
Parlament wiederholt angetragen. Bis heute wurden jedoch keine Maßnahmen
getroffen oder gefördert, welche die europaweite Kommunikation für alle Bevölkerungskreise im Sinne
unserer Forderung erleichtert. – Das muß sich ändern! Wir möchten auch, dass europaweit alle
EU-Bürger/-innen ein menschenwürdiges Dasein in Frieden und sozialer
Sicherheit führen können. Es darf innerhalb der EU keine Zustände geben,
welche die Menschen zwingen, ihr Heimatland zu verlassen. Wir fordern
deshalb, dass die zur Verwirklichung
anstehenden sozialen und gemeinnützigen Maßnahmen und Projekte jederzeit bedarfsgerecht finanziert werden können, und zwar
unabhängig von der jeweiligen wirtschaftlichen und konjunkturellen Lage.
Hierzu die notwendige gesetzliche Grundlage zu schaffen ist ein dringendes
Anliegen. Dazu schlagen wir
– neben dem bestehenden marktwirtschaftlichen Wertschöpfungsverfahren
– zusätzlich ein Verfahren zur SOZIALEN WERTSCHÖPFUNG im Rahmen eines Dualistischen
Wirtschaftssystems vor. Damit wären zum
Beispiel auch die so wichtigen gemeinnützigen Maßnahmen und Projekte zur
Völkerverständigung finanzierbar. Hamburg, den 29.07.2008 Der Vorstand gez.
gez.
Gerhard Hein Delia Pick Zur Startseite Wer sich im Wahlprogramm für ESPERANTO einsetzt ..... (Stand:
07.08.2008) |
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